Das Mysterium des Todes


Der Tod ist das größte Mysterium des Lebens. Er hat die Menschheit seit jeher vor ein Rätsel gestellt. Und trotz aller Versuche sein Mysterium zu lösen, blieb es so geheimnisvoll wie eh und je.

Sant Kirpal Singh

 

Der Tod ist nicht das, was er zu sein scheint

Die Heiligen höchster Ordnung – die Sant Satgurus oder vollkommenen Meister, die aus einer Region kommen, wo es keinen Tod gibt, und die immer im Einklang mit dem Unendlichen sind, kennen die schattenhafte Natur des Todes. Sie lehren uns, dass der Tod nicht das ist, was er zu sein scheint. Er ist eine freudige Wiedergeburt in ein Leben, das glückseliger ist, als wir es uns hier je hätten erträumen können. Es ist vergleichbar mit der Sonne, die auf der einen Seite des Erdballs untergeht und auf der Anderen aufsteigt. Sie zeigen und demonstrieren uns den Weg, wie man den scheinbar unbesiegbaren und schrecklichen Tod bezwingen kann, um so furchtlos zu werden. Das ist die große Lektion, die wir von den Heiligen erhalten können. Sie versichern uns, dass wir nicht wirklich sterben, sondern einfach die physische Hülle des Körpers ablegen, um in anderen Körpern weiterzuwirken: dem physischen (wenn man nach einer Wiedergeburt wieder einen physischen Körper erhält), dem astralen oder dem kausalen Körper. Am Ende erheben wir uns, um unsere göttliche Natur zu erkennen und zu sehen, dass wir eins sind mit Gott, der Allbewusstsein und alle Glückseligkeit ist.        

Sant Kirpal Singh

 

Stirb, bevor du wirklich sterben musst

Vor dem Tod zu sterben bedeutet, sich während des Lebens (in der Meditation) über das Körperbewusstsein zu erheben. Beim tatsächlichen Tod zerreißt die Silberschnur (die den Körper und die Seele zusammenhält) und die auf den Rückwirkungen der Vergangenheit beruht. Erhebt ihr euch während des Lebens über den Körper, zerreißt die Silberschnur nicht – ihr müsst wieder zurückkehren. Prophet Mohammed wurde die Frage gestellt: „Ihr und alle anderen sagen dasselbe“ – Kabir und Guru Nanak machten die gleiche Aussage – „Lernt zu sterben, noch während ihr lebt!" Alle Meister antworteten: „Dieser Tod wird euch nicht ins Grab oder zum Verbrennungsplatz bringen, sondern lässt euch einfach nur von der physischen Welt ins Jenseits gelangen.“ Dann wird sich unser Blickwinkel ändern und der Tod verliert seinen Stachel.

Sant Kirpal Singh

 

Dem, der lebendig stirbt, bringt der Tod nur Süße.
Tot sind für ihn Rang und Ehre, und so ist auch tot seine Ichsucht.
Tot ist sein Stolz mit all seinen trügerischen Wünschen.
Dem, der lebendig stirbt, bringt der Tod nur Süße.
Die lebend sterben, indem sie eintauchen in den Herrn,
werden unsterblich, o Kabir.
                    Kabir

 

 

Fragen und Antworten zum Thema „Tod“


Ist die Lebensspanne des einzelnen bei der Geburt bereits festgelegt?

Sant Kirpal Singh: Ja

Wie kann man Menschen helfen, die im Sterben liegen und einen schweren Tod haben? Ist es richtig, wenn wir von uns aus helfen, ihnen den Tod zu erleichtern?

Dr. Harbhajan Singh: Die größte Hilfe für einen Sterbenden ist, ihm den theoretischen Aspekt des Lebens zu erklären, so dass er den Sinn des menschlichen Lebens noch verstehen kann. Aber ihr solltet nicht eure persönliche Aufmerksamkeit hineinlegen. Wenn ihr ihm eure ganz persönliche Aufmerksamkeit zuwendet, wird ihm das nicht oder nur wenig helfen, aber auf euch selbst wird es sich nachteilig auswirken. Man sollte ihm also nur etwas erklären. Wenn er den wahren Aspekt des Lebens, den Sinn des menschlichen Lebens, noch versteht, ist das der größte Segen, der jemand zuteilwerden kann.
Ich habe euch schon von einigen Beispielen berichtet, wie Menschen, denen jemand etwas von Meister gesagt hatte, sich an Ihn erinnerten, und Meister ihnen zur Stunde ihres Todes erschien. Ich sprach über diese Begebenheiten im öffentlichen Satsang und Meister sagte: „Wenn jemand an diese Kraft denkt – ob er nun initiiert ist oder nicht – wenn er auch nur kurz vor seinem Tod an Ihn denkt, muss diese Kraft kommen.

Aber die Frage ist, ob man an Gott denken kann, ob die Seele sich erinnert, wenn man im Sterben liegt. Tatsache aber ist, dass es den Menschen, die im Sterben liegen schwer fällt (in diesem Augenblick) an Ihn zu denken. Wenn man  die Aufmerksamkeit des Sterbenden in die richtige Richtung lenkt, kann ihm das helfen an diese Kraft zu denken.

Ich habe schon oft gehört, dass die letzten Gedanken vor dem Tod sehr wichtig seien?

Sant Kirpal Singh: Schau, wenn du gewöhnt bist, dich mit einem Gedanken, der zu einer vorherrschenden Leidenschaft im deinem Leben wurde, immer wieder zu beschäftigen, wird das natürlich auch dein letzter Gedanke sein. Es wird das aufkommen, was dein Gemüt bisher beherrscht hat.

Und man geht dorthin worauf unser letzter Gedanke gerichtet war?

Ja, wenn – ich füge das Wort „wenn“ hinzu – wenn ein bewusster Mensch anwesend ist, der den Sterbenden leiten kann, wird das helfen. Das sind natürlich Ausnahmen.

Ich kenne einen Mann, der sich weder bewegen, noch essen oder sich sonst versorgen kann, aber sein Herz schlägt. Sollte man ihn sich selbst überlassen, damit er sterben kann, oder sich einsetzen, dass er wenigstens auf diese Weise weiterleben kann?

Sant Kirpal Singh: Der Mensch sollte alles daransetzen und tun, was er kann, um das Leben zu erhalten. Wenn es ihm nicht bestimmt ist, länger zu leben, kann er nicht länger am Leben bleiben. „Deine Tage sind gezählt“. Trotz all deiner Hilfe wird er dann nicht länger leben.

Ist die Seele noch im Körper, so lange sein Herz schlägt?
Ja, gewiss. Ohne sie kann das System nicht in Gang bleiben. Wenn sie zurückgezogen wird, steht alles still.

Gibt es eine besondere Strafe für Selbstmord?

Sant Kirpal Singh: Ja, seht, unser Leben ist kostbarer als unser Körper, unser Körper ist wertvoller als äußere Dinge. Wenn man in einen Gemütszustand kommt, in dem man sein Leben so hasst, dass man soweit geht, sich selbst zu töten, ist das eine äußerst schwerwiegende Tat und ihre Auswirkung ist entsprechend. Die Theosophische Gesellschaft sagt, dass ein Selbstmörder mindestens hundert Geburten lang immer wieder Selbstmord begehen wird, denn das ist die Rückwirkung (vom ersten Mal), die ihn immer wieder trifft. Manche Leute begehen Selbstmord ohne einen ersichtlichen Grund.

Sie fühlen einen Drang in sich, sich selbst zu töten

Sant Kirpal Singh: Ja es ist eine Rückwirkung. Es ist ein schreckliches Verbrechen sich umzubringen. Wie kann man nur überhaupt daran denken, sein eigenes Leben zu beenden? Das hat eine sehr starke Rückwirkung. Wenn die kontrollierende Kraft, die höhere Kraft, Gotteskraft oder Christuskraft wirkt (und der Seele hilft), kann diese Rückwirkung abgemildert werden, das ist dann etwas anderes.

 

 

This is a study which explains what death is and how its mystery can be solved.

Descriptions of what happens to the soul after death are given.

 

Death is our constant companion: ages upon ages death has not left us. Inspite of this inescapable fact we are not ready to accept this throughout our life. Most of the people say, “Okay, whatever will be, will be.” Since we came in this world, everyone has to meet this end. We got this body from the world, made from dust and it goes back to dust, but life in it is eternal. It has an unbreakable and constant link with the Godpower.

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