Nachfolge

In den Schriften wird oft vom “lebenden Meister” gesprochen, dem man begegnen muss, solange er in der Welt lebt. Dies bezieht sich auf das Gesetz des Eisernen Zeitalters, in dem es von der Höchsten Kraft so bestimmt war, dass ein Meister dem nächsten nachfolgte, um die Menschen zu führen und spirituell zu entwickeln.

In einem Seiner Gespräche sagte Sant Kirpal Singh: “Der Mensch braucht einen Menschen, um zu verstehen, und so ist ein Sant der Höchste in der Verkleidung eines Menschen, zu dem jene, die sich nach Ihm sehnen, gehen können. Der unsichtbare Allmächtige hat, was das betrifft, seine eigenen Gesetze.“

Heute aber, in dieser speziellen Zeit, in der sich der Wandel vom Eisernen zum Goldenen Zeitalter vollzieht, kam Sant Kirpal Singh mit der Kompetenz der Allmächtigen Kraft, die direkt und unabhängig wirkt. Diese Kraft ist nicht an den physischen Körper gebunden und kann weiter wirken, auch wenn sie ihren Körper abgelegt hat. Wenn dies eintritt, ist es nicht notwendig, dass gleichzeitig ein Meister im Äußeren wirkt.

So hat Sant Kirpal Singh vor Seinem Weggang Seinem ergebenen Schüler Dr. Harbhajan Singh und dessen Frau Surinder Kaur besondere Answeisungen für Seine weitere Mission gegeben. Er garantierte, dass Er selbst in Zukunft für die innere Arbeit zuständig sein wird und im Äußeren bewusste Menschen oder Gurmukhs (entwickelte Seelen) die Aufgabe übernehmen werden, die Lehre zu erklären und ein praktisches Beispiel für ein spirituelles Leben zu geben.
Es liegt nach wie vor in der Hand Sant Kirpal Singhs, der Seele bei der Initiation eine Verbindung mit der Gotteskraft zu geben, sie im Innern zu führen und das Karma des Schülers abzuwickeln.

Immer, wenn Sant Kirpal Singh gefragt wurde: „Wer wird Euer Nachfolger sein?“ gab Er zur Antwort: „Ihr seid alle meine Heiligen“ – „Ich möchte mit tausenden von Händen arbeiten.“ – „Ich werde euch nie fallen lassen.“
Es gibt keinen Nachfolger von Sant Kirpal Singh, die höchste Kraft wirkt direkt.

 

 

 

 

Vorwort


Dieses Buch wurde zu Beginn des Goldenen Zeitalters geschrieben, in dem man auf
allen vier Pfeilern stehen muß: Wahrheit, Buße, Mitgefühl und Dienst am Nächsten.
Die Zufriedenheit ist im Goldenen Zeitalter der Wagen, die Wahrheit der Lenker.
Götter und Göttinnen, Avatare und die negative Kraft haben in diesem Zeitalter das
Privileg, bei jedem Schüler des kompetenten Meisters die Schwächen aufzuzeigen
und haben freie Hand, ihn ungehindert unter ihrer Kontrolle zu halten. Ich konnte
von diesen Kräften nicht überwältigt werden, denn mein Meister segnete mich mit
allen Möglichkeiten, die hier und danach notwendig sind, und Er hat mich mit den
vier Geschenken meines Lebens beschenkt.
Ehre gebührt meinem Meister, der in all den 14 Jahren, von 1974 bis 1988, viele
Mühen und Härten auf sich nahm, während Er das weiche, goldene Tuch weben
konnte und allen menschlichen Wesen half, sich der schmutzigen und zerlumpten
Kleider zu entledigen, die sie seit so langer Zeit trugen.
25. Dezember 1990
St. Gilgen, Österreich

Harbhajan Singh

 

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